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FAQ

Wenn es um die Raumfahrt geht, herrscht häufig viel Unsicherheit: was steckt dahinter, lohnt sich das, wie fange ich an? Hier haben wir einige der typischen Fragen zusammengefasst und beantwortet, die uns tagtäglich begegnen, wenn wir mit Menschen und Unternehmen das erste mal über die Raumfahrt sprechen.

Müssen Sie auch nicht. 99 % des Raumfahrtmarktes passiert am Boden: Zulieferung, Elektronik, Software, Materialien, Datenauswertung, Bodenstationen. Nach oben fliegt am Ende ein winziger Bruchteil der beteiligten Firmen — und keiner ihrer Mitarbeiter.

Früher vielleicht. Heute besteht die Lieferkette aus tausenden Mittelständlern und Startups. Wer heute Maschinen, Sensoren, Kabelbäume oder Software baut, sitzt oft schon näher am Raumfahrtmarkt, als er denkt.

Vermutlich mehr, als Sie glauben. Raumfahrt braucht dieselben Kompetenzen wie viele Industriebetriebe: Präzisionsfertigung, Qualitätssicherung, Halbleiter, Software, Test-Engineering. Der Markt sucht genau solche Zulieferer — die meisten wissen nur nicht, dass sie qualifiziert wären.

Nein. Der Markt wächst gerade erst richtig — Satelliten-Konstellationen, Erdbeobachtung, Kommunikation, Verteidigung. Es entstehen kontinuierlich neue Programme und Ausschreibungen, die in der Öffentlichkeit nur selten sichtbar werden. Es lohnt sich genauer hinzusehen.

Es ist ein realer, wachsender Milliardenmarkt mit langfristigen Aufträgen. Der Charme für Zulieferer: Verträge laufen oft über Jahre und die Produktentwicklung ist oftmals teil des Programms. Der Haken: Einstieg und Qualifizierung brauchen Geduld.

Nein, sicher nicht. Der Raumfahrtmarkt ist breit gefächert und die Lieferketten divers. Ihre individuellen Stärken entscheiden, an welcher Stelle Sie im Markt ansetzen können.

Qualität und Nachweise sind wichtig, ja — aber es ist ein Zertifikate allein stellen das nicht immer sicher. Das weiß man in der Raumfahrt längst. Ja, Zertifizierungen können an vielen Stellen hilfreich sein, und evtl. sogar Einstiegshürden senken, aber sie sind für viele Programme keine formelle Zugangsvoraussetzung.

Teils. Neben ESA und nationalen Agenturen gibt es aber einen schnell wachsenden kommerziellen Bereich mit privaten Auftraggebern und deutlich agileren Prozessen – New Space. Aber auch in der behördlichen Beschaffung zieht das Tempo an.

Genau das ist der eigentliche Job: die richtigen Programme, Auftraggeber und Ausschreibungen identifizieren und den passenden Zugang aufbauen. Netzwerk und Timing schlagen hier fast immer den Zufall.

Das ist abhängig von den Zielen, die Sie sich stecken und von der Absprunghöhe und genau der Punkt den wir uns gemeinsam zu Beginn der Reise individuell anschauen. Dazu bietet miriquidi.space einen Vor-Ort Workshop an, der dazu individuell einen ersten Überblick gibt: typische Technische Anforderungen, Qualitätsstandards, Beschaffungswege, Marktsegmentierung.

Miriquidi – das bedeutet wörtlich Dunkelwald und ist ein alter Begriff für das Erzgebirge. Ein Bild für eine raue, undurchdringliche Landschaft, die dort viele Jahrtausende lag. Und so wie die Menschen in grauer Vorzeit diesen alten, undurchdringlichen und schwer zu durchschauenden Wald empfanden, so empfinden viele Unternehmer auch heute den Weg in neue Märkte, insbesondere in die Raumfahrt. miriquidi.space wurde gegründet, um zu helfen, den Weg durch diesen Wald zu beschreiten.